Stoßwellentherapie - Hilfe zur Selbsthilfe

Bei der Extrakorporalen Stoßwellentherapie handelt sich um eine seit über 25 Jahren etablierte Methode in der Schmerztherapie. Die Stoßwellen können unter anderem bei der Kalkschulter (Tendinitis calcarea), dem Tennisarm (Epicondylitis humeroradialis), dem Fersensporn (Plantarfasciitis) und diversen anderen Schmerzen erfolgreich und nahezu ohne Nebenwirkungen eingesetzt werden. (diese Therapie wird auch im AKH Wien und im orthopädischen Spital Speising angeboten).

Die Stoßwellentherapie ermöglicht es, körpereigene Mechanismen der lokalen Entzündungen des Bewegungsapparates (Gelenke und Sehnen) unmittelbar dort zu aktivieren und zu verstärken, wo sie benötigt werden.

Durch die Stoßwellen wird das behandelte Gewebe angeregt, insbesondere werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte, aber auch die Neuentstehung von Blutgefäßen ausgelöst. Darüber hinaus kann mit Hilfe der Stoßwellentherapie der Körper auch dabei unterstützt werden, chronische Entzündungsmechanismen einzudämmen.

Die Stoßwellentherapie entfaltet ihre Wirkung unmittelbar vor Ort. Anstatt eine Entzündung nach Art des Gießkannenprinzips systemisch (meist mit Medikamenten oder Infiltrationen) einzudämmen, kann direkt am Ort der Entzündung und ohne Wirkung auf andere Körperregionen Durchblutung wie auch Zellwachstum angeregt und damit der Heilungsprozess beschleunigt werden. Der Körper aktiviert darüber hinaus eigene schmerzstillende Substanzen, wodurch die Gabe zusätzlicher Schmerzmedikamente eingeschränkt werden kann.

Die Stoßwellentherapie ist daher eine effektive Unterstützung des Körpers, eigene Mechanismen der Selbstheilung effizienter einsetzen zu können.

Wir empfehlen jeweils einen Zyklus mit 3-6 Sitzungen á 50€. Für nähere Informationen steht Ihnen in einem persönlichen Gespräch Dr. Ulreich zur Verfügung. Die Behandlungskosten werden abhängig von Ihrer jeweiligen Versicherung teilweise refundiert.